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Liveticker Ukraine-Krieg: Slowakei droht mit Veto gegen neue Russland-Sanktionen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Slowakei droht mit Veto gegen neue Russland-Sanktionen
  • 16.04.2026 21:45 Uhr

    21:45 Uhr

    Medwedew: Russland holt bei Drohnentechnologien deutlich auf

    Russland hat nach eigenen Angaben seinen Rückstand im Bereich der Drohnentechnologien überwunden. Dies erklärt der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew bei einem Treffen mit einem Expertenrat.

    Seinen Worten zufolge zählt das Thema Drohnen heute zu den wichtigsten – nicht nur im Zusammenhang mit der militärischen Sonderoperation, sondern auch wegen seines Potenzials für die Entwicklung einer ganzen Industrie.

    "Um ehrlich zu sein, hat sich das bei uns lange nicht entwickelt. Ich erinnere mich noch gut aus meiner früheren Tätigkeit daran. Milde ausgedrückt, wir standen am Rande der technologischen Lösungen im Bereich unbemannter Luftfahrzeuge. Jetzt ist die Situation eine völlig andere."

    Er betont, die Entwicklung unbemannter Systeme zeige, wie militärische Technologien unter den aktuellen Bedingungen zur Entstehung neuer Industriezweige beitragen können. Als historisches Beispiel nennt Medwedew die Entwicklung der Atomindustrie, bei der die Schaffung von Kernwaffen den Anstoß für die zivile Nutzung der Kernenergie gab.

  • 21:40 Uhr

    Trump über Ukraine-Konflikt: "Bestimmte Dinge passieren" – Fokus auf Iran

    US-Präsident Donald Trump äußert sich am Donnerstag zur Lage rund um den Ukraine-Konflikt und verweist dabei auf laufende Entwicklungen. "Bestimmte Dinge passieren", sagt er mit Blick auf den Konflikt. Zugleich äußert er erneut die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges. Vor Journalisten sagt er:

    "Ich hoffe, dass das bald endet. Wir werden sehen, was passiert."

    Zugleich verweist Trump auf andere außenpolitische Schwerpunkte seiner Regierung. Im Mittelpunkt stehe derzeit insbesondere Iran.

    "Wir beschäftigen uns im Moment sehr stark mit Iran."

  • 21:35 Uhr

    Verletzter nach ukrainischem Artilleriebeschuss von Energodar

    Bei einem Artillerieangriff auf Energodar, die Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje, ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt Maxim Puchow mit:

    "Heute wurde infolge eines weiteren Artilleriebeschusses durch die ukrainischen Streitkräfte ein 47-jähriger Mann verletzt."

    Der Verletzte wurde demnach ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand sei stabil und von mittlerer Schwere.

  • 21:22 Uhr

    Frontreporter: Europa bleibt Konfliktpartei und setzt auf Eskalation

    Europa wird seinen politischen Kurs nicht ändern und den Konflikt weiter verschärfen. Diese Einschätzung äußert der Militärkorrespondent Jewgeni Poddubny gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

    "Die Situation ändert sich nicht, und Europa ist in diesem Konflikt eine der Konfliktparteien. Es wird den Kurs der Eskalation fortsetzen."

    Poddubny macht europäische Staaten zudem mitverantwortlich für die Entwicklung des Konflikts. Die Ereignisse von 2014 auf dem Maidan und die darauffolgenden Schritte europäischer Länder hätten das Niveau der Konfrontation kontinuierlich erhöht. Nach seiner Darstellung nutzt Europa die Ukraine im Rahmen der Auseinandersetzung mit Russland auch als personelle Ressource.

    Zuvor hat das russische Verteidigungsministerium Angaben zu Standorten der ukrainischen Drohnenproduktion in Europa veröffentlicht. Demnach befinden sich entsprechende Betriebe in mehreren Ländern, darunter Großbritannien, Deutschland, Tschechien und Lettland.

  • 21:11 Uhr

    Belgien kündigt Militärhilfe für Ukraine in Höhe von 1,1 Milliarden Euro an

    Belgien hat ein weiteres Militärhilfepaket für die Ukraine angekündigt. Dies teilt NATO-Generalsekretär Mark Rutte auf einer Pressekonferenz in Prag mit:

    "Gestern war ich in Berlin bei einem Treffen der Kontaktgruppe zur Ukraine. Viele Verbündete haben Beiträge zur Unterstützung geleistet – Deutschland, die Niederlande … Belgien hat ein weiteres Paket in Höhe von 1,1 Milliarden Euro angekündigt."

  • 20:54 Uhr

    Selenskij meldet Drohnenabkommen mit den Niederlanden

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij gibt die Unterzeichnung eines Abkommens mit den Niederlanden zur gemeinsamen Produktion von Drohnen bekannt. Es handele sich dabei um den ersten Schritt im Rahmen eines sogenannten "Drone Deal". Er sagt auf einer Pressekonferenz:

    "Wir haben soeben den ersten Schritt im Drone Deal unterzeichnet. Unsere Teams werden nun an den Details arbeiten, es wird weitere Dokumente geben. Auch das erste Dokument zur gemeinsamen Produktion in den Niederlanden wurde unterzeichnet."

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben mehrere europäische Länder angesichts hoher Verluste und Personalmangels bei den ukrainischen Streitkräften beschlossen, die Drohnenproduktion für die Ukraine auszuweiten. Entsprechende Produktionsstätten und Gemeinschaftsprojekte befinden sich demnach unter anderem in Großbritannien, Deutschland, Dänemark, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Polen und Tschechien.

    Die niederländische Verteidigungsministerin und Vizeministerpräsidentin Dilan Yeşilgöz-Zegerius erklärte später, dass ihr Land die Ukraine bei der Herstellung zweier Drohnentypen – Aufklärungs- und Kampfdrohnen – unterstützt.

  • 20:28 Uhr

    Ukrainische Truppen setzen Angriffe auf Gebiet Belgorod fort – vier Verletzte

    Bei einem Drohnenangriff im Gebiet Belgorod sind laut Angaben der Regionalverwaltung vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

    Nach Angaben der Behörden traf der Angriff unter anderem ein Verwaltungsgebäude in Schebekino. Drei Mitarbeiter wurden verletzt, darunter eine Frau, die mit Explosions- und Splitterverletzungen an Brust und Bein in ein Krankenhaus in Belgorod verlegt wurde. Zwei weitere Frauen erlitten ein Drucktrauma und weitere Explosionsverletzungen. Das Gebäude wurde beschädigt, Fenster und Fassade wurden zerstört.

    Im Dorf Nowaja Tawolschanka wurde zudem eine Frau verletzt. Auch dort kam es zu Schäden an Wohnhäusern, darunter ein beschädigtes Dach und zerstörte Fenster.

  • 20:19 Uhr

    Schoigu warnt Finnland und Baltikum vor Mitverantwortung für Drohnenangriffe

    Sergei Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, warnt Finnland und die baltischen Staaten im Zusammenhang mit ukrainischen Drohnenangriffen auf Russland. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

    Laut Schoigu werden ukrainische Drohnen in letzter Zeit vermehrt über dem Gebiet Finnlands und der baltischen Staaten für Angriffe auf russisches Territorium genutzt. Entweder seien westliche Luftabwehrsysteme "äußerst ineffektiv" im Kampf gegen diese Fluggeräte, oder diese Staaten stellten ihren Luftraum bewusst zur Verfügung.

    Im zweiten Fall würde dies nach seiner Darstellung eine direkte Beteiligung an den Angriffen bedeuten. Er verweist dabei auf Artikel 51 der UN-Charta, der das Recht auf Selbstverteidigung im Falle eines bewaffneten Angriffs vorsieht.

    Bereits zuvor hat der russische Präsidialberater Nikolai Patruschew ähnliche Vorwürfe erhoben. Er bezeichnete die baltischen Staaten und Finnland als Mitverantwortliche für Angriffe auf russische Häfen in der Region Leningrad. Zudem erklärte er, dass Estland seine Bevölkerung per SMS und Flugblättern über mögliche Drohnenaktivitäten informiere, während Finnland seiner Aussage nach keine Forderungen nach einem Ende der ukrainischen Angriffe auf die Region erhebe.

  • 19:42 Uhr

    Sacharowa: Deutschland ist Hauptsponsor der Militarisierung der Ukraine

    Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, kritisiert Deutschland scharf. Nach ihrer Darstellung ist die Bundesrepublik zum wichtigsten Unterstützer der militärischen Hilfe für die Ukraine geworden. Sie bezeichnet die deutsch-ukrainischen Rüstungsabkommen als "tödliche Großzügigkeit". Berlin sei zudem zum wichtigsten Partner Kiews bei der "Mobilisierung" ukrainischer Bürger geworden.

    Zuvor haben Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die engere Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern betont. Merz erklärte, Deutschland und die Ukraine hätten eine strategische Partnerschaft vereinbart und ihre Kooperation in den Bereichen Verteidigung und Wiederaufbau vertieft. Selenskij sprach von zehn Abkommen zwischen beiden Staaten, darunter auch zur Lieferung von Luftabwehrsystemen.

    Sacharowa sagt weiter, diese Politik habe bei Selenskij "offensichtliche Begeisterung" ausgelöst. Dieser habe Deutschland als "Hauptpartner der Ukraine im Bereich der Verteidigung" bezeichnet.

  • 19:11 Uhr

    Richtung Krieg: Merz zementiert Deutschlands Russland-Kurs

    Deutschland und die Ukraine sind zu einer strategischen Partnerschaft übergegangen. Selenskij und Merz haben sich auf die gemeinsame Produktion von Drohnen und die Aufstockung der Militärlieferungen geeinigt. Experten sehen darin jedoch nicht nur eine bloße Vertiefung der Zusammenarbeit.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Jewgeni Posdnjakow und Walerija Krutowa.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.